RadigZ - Radikalisierung im digitalen Zeitalter

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Entwicklungsorientierte Maßnahmen zur Prävention von Radikalisierungsprozessen

Im Rahmen des interdisziplinären BMBF-Verbundprojekts „Radikalisierung im digitalen Zeitalter“ (RadigZ) beschäftigen sich Wissenschaftler aus acht Forschungsinstitutionen in Deutschland mit unterschiedlichen Fragestellungen aus dem Forschungsfeld der Radikalisierung unter besonderer Berücksichtigung des Internet und digitaler Medien. Der Verbund ist Teil des BMBF-Schwerpunktprogramms „Zivile Sicherheit – Aspekte und Maßnahmen der Terrorismusbekämpfung“. Das Ziel des Teilprojekts in Jena besteht darin, universelle und entwicklungsorientierte Präventionsmaßnahmen gegen die Radikalisierung von Jugendlichen zu erarbeiten. Die inhaltliche Basis dafür bilden integrative Forschungsbilanzen, die im Projekt erstellt werden und in denen die bisherige Forschung zu Radikalisierung und Prävention zusammengefasst wird. Außerdem fließen die Ergebnisse aller im Verbund organisierten Teilvorhaben in die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für Praxis und Politik ein. Der Rolle des Internets und digitaler Medien wird das Projekt sowohl bei der Analyse von relevanten psychologischen Prozessen als auch bei der Entwicklung von Präventionsmaßnahmen gerecht.

Geleitet wird das Teilprojekt von Prof. Dr. Andreas Beelmann. Mitarbeiterinnen sind Dr. Sara Jahnke und Clara Neudecker.

Hier geht es zum Projektflyer.

Laufzeit: 2017-2020

Bisherige Publikationen:

Beelmann, A., Jahnke, S. & Neudecker, C. (im Druck). Radikalisierung Jugendlicher und Extremismusprävention. In A. Beelmann (Hrsg.), Toleranz und Radikalisierung in Zeiten sozialer Diversität. Beiträge aus den Sozialwissenschaften. Schwalbach/Ts: Wochenschau Verlag.

Kudlacek, D., Jukschat, N., Beelmann, A. et al. (im Druck). Radikalisierung im digitalen Zeitalter. Risiken, Verläufe und Strategien der Prävention. forum kriminalprävention.